
Biografie
Auf dieser Seite finden Sie die Kurzbiografie von Agatha Bause
Agatha Genoveva Shida Ombeni Bause wurde in Kilimanjaro in Tansania geboren und lebte unter anderem in Daressalam, Moshi und Dodoma. Ihre Eltern waren gebildete Akademiker.
Agathas Mutter, die als Oberkrankenschwester in einem Militärkrankenhaus in Daresssalaam arbeitete, war Tochter einer einfachen Hausfrau und Mutter, die sich aber schon immer in die Politik ihres Dorfes einmischte, sowie eines in Tansania bekannten Dirigenten und Komponisten, der in China und Russland studiert hatte und (Deutschland war Kolonialmacht in Tansania) schon immer von der deutschen Gründlichkeit und dem deutschen Fleiß begeistert war.
Agathas Vater, Sohn eines katholischen Lehrers und einer Hausfrau, war ein bedeutender Politiker seines Landes.
Weil die Mutter ihr eine gute Schulbildung angedeihen lassen will, schickt sie Agatha schon mit sieben Jahren in ein Internat für Mädchen weit weg von zu Hause sowie von Geschwistern und Freunden. Die Schule befindet sich in einem kleinen Dorf, abseits vom abwechslungsreichen Leben der heimatlichen Großstadt. Die Familie erwartet von ihr, dass sie, wie ihre Großtante, eine katholische Ordensschwester werden solle. Doch Agatha will keine Ordensschwester werden, und sie will auch nicht in diesem dörflichen Internat versauern. Sie läuft auf und davon.
In Moshi Kilimanjaro besucht sie das letzte Internat. Auf dem Weg dorthin wird sie von ihrem Opa begleitet, dem sie sehr zugetan ist. Während die beiden auf den Zug zum Internat warten, treffen sie am Bahnhof einen deutschen Arzt, in den sich Agatha Hals über Kopf verliebt und bei dem sie eine Chance sieht, ihrem Schicksal zu entkommen.
Seit 1985 lebt Agatha dann in Deutschland, neben ihren erzieherischen Aufgaben arbeitet die hübsche Frau als Model, um sich ein Zubrot zu verdienen, schreibt Geschichten („Traumblütenzeit“, erschienen 1996 im Klaus-Meßner-Verlag) und schließlich auch ihre Autobiographie als Autorin. Jetzt ist die lebensfrohe Frau nicht nur stolz auf ihre Kinder, sondern auch auf ihre neu gewonnene Freiheit und ihre Selbstbestimmung, und sie hat allen Grund, sich auf ihr zukünftiges Leben zu freuen.